VERIFACTU: Das ändert sich ab 1. Januar 2027 für Selbständige und Unternehmen
Ab dem 1. Januar 2027 startet in Spanien die obligatorische Nutzung von VERIFACTU, dem neuen System zur fälschungssicheren Rechnungsstellung. Für Selbständige, Unternehmen und Neugründer bedeutet das: Rechnungen müssen rechtskonform, unveränderbar und digital prüfbar erstellt werden. Wer sich darauf nicht vorbereitet, riskiert unnötigen Stress und hohe Sanktionen.
Damit du entspannt in das neue Jahr gehst, fassen wir die wichtigsten Punkte zusammen — klar, verständlich und mit direktem Bezug zu den Schritten, die du als Unternehmer*in in Spanien jetzt einleiten solltest.
Was ist VERIFACTU?
VERIFACTU ist ein staatlich reguliertes System, das sicherstellt, dass jede ausgestellte Rechnung:
- unveränderbar aufgezeichnet wird,
- mit einer eindeutigen Signatur versehen ist,
- die gesetzlich vorgeschriebenen Daten vollständig enthält,
- in einem System erstellt wird, das nicht nachträglich manipulierbar ist.
Das Ziel: Mehr Transparenz, weniger Steuerbetrug und ein eindeutiger digitaler Prüfpfad für die spanische Steuerverwaltung (AEAT).
Wer ist betroffen?
Kurz: Alle, aber mit unterschiedlichem Startdatum.
Unternehmen wie die SL, Online-Shop, Handwerksbetrieb, Gastronomie oder beratendes Gewerbe: Wenn du Rechnungen ausstellst, musst du ab 01.01.2027 mit einer zertifizierten Verifactu-Software arbeiten. Für Selbständige Einzelunternehmer (Autónomos) in Spanien gilt der 1. Juli 2027 als Frist zur obligatorischen Umsetzung des VERIFACTU-Systems.
Die wichtigsten Änderungen im Überblick
1. Verpflichtende zertifizierte Software
Rechnungen dürfen nur noch über verifizierte Systeme erstellt werden. Word-, Excel- oder selbstgebastelte Tools sind damit Geschichte.
2. Lückenlose Datenaufzeichnung
Jede Rechnung erhält eine eindeutige Signatur. Änderungen oder Löschvorgänge sind nicht zulässig.
3. Optionale Echtzeit-Übermittlung an die Steuerbehörde
Du kannst Rechnungsdaten automatisch direkt an die AEAT senden. Für bestimmte Branchen könnte diese Option später verpflichtend werden.
4. Höhere Transparenz – und höhere Strafen
Nicht regelkonforme Rechnungsstellung sollen ab 2027 konsequent sanktioniert werden.
Was müssen Selbständige und Unternehmer jetzt tun?
1. Digitale Voraussetzungen schaffen
Um sich korrekt aufzustellen, brauchst du Grundvoraussetzungen, die viele Neugründer in Spanien noch nicht vollständig besitzen:
- NIE
- Certificado Digital
- Aktive Registrierung als Selbständige/r (alta autónomo)
Wir unterstützen dich in allen drei Schritten – schnell, zuverlässig und komplett deutschsprachig.
2. Auf geprüfte Software umsteigen
Wir helfen dir, eine Verifactu-kompatible Lösung zu wählen und einzurichten, sodass du ab Tag eins rechtssicher Rechnungen erstellen kannst.
3. Steuerliche Beratung sicherstellen
Viele Selbständige in Spanien unterschätzen die steuerlichen Auswirkungen.
Deshalb arbeiten wir eng mit unserer erfahrenen Kooperations-Steuerberaterin Susanne Dlugosch in Palma zusammen. Sie sorgt dafür, dass du Verifactu korrekt implementierst und deine Buchhaltung sauber bleibt. Des Weiteren hilft sie dabei, deine Selbständigkeit zu starten und klärt dich über die Voraussetzungen auf.
Was bedeutet VERIFACTU für Gründer in Spanien?
Wenn du dich erst selbständig anmelden willst, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, alles sauber aufzusetzen. Neue Unternehmer starten ab 2027 automatisch mit Verifactu – und vermeiden dadurch späteren Stress durch Umstellungen.
Wir begleiten dich beim gesamten Gründungsprozess:
- Beantragung der NIE
- Einrichtung des Certificado Digital
- Anmeldung als Autónomo
- Auswahl und Einrichtung der passenden Verifactu-Software
So startest du regelkonform und digital sauber in deine Selbständigkeit in Spanien.
VERIFACTU bringt mehr Transparenz, aber auch neue Pflichten. Wer jetzt handelt, erspart sich ab 2027 viel Aufwand. Wir begleiten dich durch alle administrativen Schritte und vernetzen dich mit unserer Kooperations-Steuerberaterin Susanne Dlugosch, damit du fachlich und steuerlich perfekt aufgestellt bist.
Ursprünglich war die Einführung VERIFACTU bereits für den 01.01.2026 geplant. Dieser Termin wurde kürzlich jedoch verschoben.Grund für die Verschiebung sind die massiven Einwände von Arbeitgeberverbänden und Selbstständigenorganisationen, die deutlich machten, dass die ursprünglich vorgesehene Implementierungsfrist technisch nicht machbar war.
Damit verschieben sich die Stichtage wie folgt (nach aktuellem Stand):
- Gesellschaften (CB, SL, SA etc.): 01.01.2027
- Autónomos / Selbstständige: 01.07.2027
VERIFACTU – das neue verpflichtende, fälschungssichere Rechnungsstellungssystem der AEAT – bekommt also ein weiteres Jahr Aufschub. Für viele Selbstständige und kleine Unternehmen bedeutet das zwar etwas Luft im Zeitplan, gleichzeitig aber auch: Die Vorbereitung sollte jetzt starten, damit der Übergang zur digitalen und manipulationssicheren Rechnungsstellung reibungslos gelingt.
Wenn du Unterstützung brauchst oder deine Selbständigkeit in Spanien vorbereiten möchtest, melde dich – wir kümmern uns.

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